Bronze-Medaillen für Herrenteam und im Einzel bei German Open Poomsae 2026

Bei den German Open Poomsae 2026 in Wiesbaden gelang es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, mit einem vereinsübergreifenden Dreier-Team eine Medaille zu erlaufen. Thorsten Ries und Jürgen Bender vom Taekwondo-Club Hambrücken und Martin Rees von WuChi Spaichingen hatten sich in der Altersklasse 51-60 Jahre erst vor vier Wochen zu einem vereinsübergreifenden Synchronteam für Baden-Württemberg zusammengefunden und starteten nach einem Probelauf bei der Offenen Bayerischen Meisterschaft Anfang Februar in Dillingen nun auch erfolgreich bei den German Open Poomsae 2026.

Erstmals wurden die German Open in Deutschland als G1-Weltranglistenturnier ausgetragen. Entsprechend war das Feld der Teilnehmer/innen international stark besetzt. Mit 545 Starts aus 27 Nationen wurden die German Open ein fulminanter Meilenstein in der deutschen Poomsae-Geschichte. Insgesamt bewerteten 36 internationale Referees aus 15 Nationen die Wettkämpfe auf sechs Kampfflächen. Gemäß dem Regelwerk eines G1-Turnieres wurden alle Formen-Disziplinen wie bei Kampfturnieren üblich im KO-System ausgetragen,d.h., wer verliert, scheidet aus dem Wettbewerb aus. Nur die letzten vier Teilnehmer jeder Klasse verteilen je nach Leistung die Podestplätze Eins, Zwei und zweimal Drei unter sich.

Unser Team traf im Halbfinale auf das favorisierte Landeskader-Team aus Bayern und verlor aufgrund unnötiger Konzentrationsfehler und einiger Wackler mit wenigen Zehnteln Unterschied, die aber bei besserer Konzentration und etwas mehr Glück zu vermeiden gewesen wären. Im Gegenpool war das Landeskader-Team aus Nordrhein-Westfalen dem Dänischen Herrenteam knapp überlegen. Somit trafen im Finale die beiden deutschen Teams aus Bayern und NRW aufeinander, wobei sich die Bayern knapp durchsetzten. Damit war die Platzierung geklärt. Gold ging an die Bayern, Silber an die Nordrhein-Westfalen und die beiden Bronzemedaillen erhielten die Dänen und unser Team.